Neuigkeiten

 Seit dem Tod unseres CEOs, Ellias Wanzala, im Dezember 2015, verlor auch die Projektarbeit an Geschwindigkeit. (siehe Newsletter 2016) Ellias hielt unsere Partnerorganisation, die Maisha Mapya CBO, zusammen.  Da sich niemand anderes fand, der seinen Posten hätte übernehmen können, löste sich die CBO schließlich auf. Aus diesem Grund entschieden wir uns, zunächst andere Organisation und Projekte zu unterstützen, die unseren Vereinszielen nahe liegen. Zu einem der ersten zählte das Projekt ,,Water for Asheten" des Hope for Ethiopia e.V. . Darauf folgend sammelten wir 2017 Spenden für den neugeborenen Eliezer Kiptoo aus Kenia, der an einem lebensbedrohlichen Herzfehler litt (siehe Update Eliezer Kiptoo). Die Herz OP war erfolgreich, jedoch verstarb Eliezer zurück in Kenia, wie wir damals auf unserer Facebookseite bekanntgaben.

Water for Adu

 

 

Nun melden wir uns zurück mit interessanten Neuigkeiten. Für 2019 planen wir ein großes Wasserprojekt für Adu, einer der trockensten Gegenden im Nordosten Kenias. Dafür stehen wir in Kontakt mit der Dabaso Tujengane CBO, welche bereits in Adu und Umland Jigger-Opfer, mit einem eigens entwickelten Naturprodukt, erfolgreich behandelt hat. Jiggers stellen in dieser Region ein großes Gesundheitsproblem dar. Und da der fehlende Zugang zu Wasser die Hauptursache für diese desaströse Armutskrankheit ist, sehen wir dieses Projekt als nachhaltigen Ansatz. So kann nicht nur das Jigger-Problem, sondern auch die generelle Armut, in einer der trockensten Gegenden Ostkenias, gelöst werden.  

 

So besuchten wir Anfang diesen Monats (Januar 2019) gemeinsam die Region, um mit den Planungen zu beginnen. Die Einwohner im Umkreis von bis zu 20km haben absolut keinen Zugang zu Wasser. Sie müssen viele Stunden bis hin zu einem ganzen Tag dafür investieren, um in den Ortskern zu laufen, wo es Wasser gibt. 

Im Umland wurden bereits Wasserbohrungen vorgenommen, jedoch ohne Erfolg, da der Grundwasserspiegel zu niedrig liegt. Aus diesem Grund, möchten wir die Wasserleitungen, welche ans staatliche Wassernetz angeschlossen sind, aus dem Ortskern Adus zunächst um 5km erweitern. In einer Primary School, soll dann ein Sockel mit einem Wassertank errichtet werden, um Wasser zu speichern und für die Bevölkerung zugänglich zu machen. Zusätzlich sollen Wassertanks gekauft werden, um auch während der Regenzeit mehr Wasser zu sammeln. Der Anfang wäre damit gemacht und in Zukunft könnte das Wassernetz weiter ausgebaut werden, um auch noch weiter entfernte Siedlungen zu erreichen.

 

Die Kalkulationen für das gesamte Projekt laufen noch. Da sich die Kosten jedoch im fünfstelligen Bereich belaufen werden, bitten wir schon jetzt um Spenden. 

 

Herzliche Grüße,

 

David Seidemann (1.Vorstandsvorsitzende Maisha Mapya e.V.)  

 

***NEWS zum Projekt gibt es hier***

Bilder aus dem Projekt ,,Water for Adu"

Links: Besprechungen bei der Dabaso Tunjengane CBO in Watamu

Rechts: Die Schule in der das Wasserprojekt umgesetzt werden soll


,,Auch wenn du gehst, erinnere dich, daß du gekrochen bist"

Sprichwort aus Afrika




Zwischenbilanz der ersten drei Jahre (2014-2017)

  • Sensibilisierungs- und Aufklärungskampagnen, von denen über 10.000 Menschen in Trans-Nzoia profitiert haben
  • Erfolgreiche medizinische Behandlung für über 700 Jigger-Opfer, in unseren derzeitigen Projektstandorten (Kipsongo, Mitume, Amuka, Bwayi, Kaisagat, Makhonge)
  • Mehr als 300 Häuser mit Anti-Jigger-Insektiziden behandelt (wir verwenden umweltfreundliche und ökologische Insektizide)
  • Verteilung von über 500 Paar Schuhen an Jigger-Opfer
  • 300 betroffene Familien und Haushalte mit Hygiene-Kits ausgestattet                  (Hygiene-Kit beinhaltet: Waschschüssel. Desinfektionsmittel, Vaseline, Nagelknipser, Schleifstein zum Abtragen der Hornhaut)   
  • Schulung der Mitarbeiter von Child Rescue Kenya zur medizinischen Anti-Jigger-Behandlung von Straßenkindern in Kitale
  • 150 Uniformen für die Schüler in den vier Projektschulen (Amuka, Bwayi, Makhonge, Kaisagat)
  • Wasserprojekt für the Asheten School (Unterstützung eines Projektes unserer Partnerorganisation Hope for Ethiopia, denn der Mangel an Wasser ist eine der Hauptursachen für Jiggers und andere Armutskrankheiten. Link)
  • Orem Onyango Campagne
  • Hilfe für den Herzkranken Eliezer Kiptoo 

Bisherige Kosten:  6.126 €

 


ProjektStandorte

          Kipsongo

Zur Großansicht auf das Bild klicken
Zur Großansicht auf das Bild klicken

            Amuka

Zur Großansicht auf das Bild klicken
Zur Großansicht auf das Bild klicken

            Bwayi

Zur Großansicht auf das Bild klicken
Zur Großansicht auf das Bild klicken

          Kaisagat

Zur Großansicht auf das Bild klicken
Zur Großansicht auf das Bild klicken

          Makhonge

Zur Großansicht auf das Bild klicken
Zur Großansicht auf das Bild klicken

            Mitume

Zur Großansicht auf das Bild klicken
Zur Großansicht auf das Bild klicken


                     Behandlungserfolge

Zur Großansicht auf das Bild klicken
Zur Großansicht auf das Bild klicken
Zur Großansicht auf das Bild klicken
Zur Großansicht auf das Bild klicken